Die Crema de Calabaza oder Kürbiscreme Suppe finden sie ebenfalls im Rezeptteil, und so können wir uns nun dem Höhepunkt des Menüs zuwenden, dem Burger „Inside Out“oder - zu gut deutsch - dem „umgekrempelten“ Burger.
Zutaten
Rindersteak Hüftsteak
Toastbrot
Erdnussbutter
Cherrytomaten
Feldsalat oder Rucola – gewaschen ;-)
Für die Sauce:Tomatenketchup
Zwiebeln
Öl
Worcester-Sauce,
sprich: [’wʊstə-]
Brauner Zucker
Bunter Pfeffer
Zubereitung
Es ist ratsam mit der Herstellung der Sauce zu beginnen, möglichst schon ein bis zwei Tage zuvor. Das macht deshalb nichts, weil die Sauce länger im Kühlschrank haltbar ist. Und wenn sie erst einmal vorhanden ist, werden Sie sie auch nicht mehr missen und auch zu anderen Fleischgerichten reichen wollen. *lächel*In einem entsprechend großen Topf geben wir mit etwas Öl die kleingeschnittenen Zwiebeln und lassen sie bei kleiner Hitze glasig werden. Nun geben wir den Tomatenketchup dazu und verrühren das Ganze. Sobald die Masse anfängt zu köcheln , geben wir nach Geschmack einen guten Schuss von der Worcester-Sauce hinzu. Seien sie nicht zu sparsam!
Wieder warten wir bis die Masse zu köcheln beginnt. Nun rühren wir reichlich braunen Zucker unter. Auch hier gilt es zu probieren und die Menge dem eigenen Geschmack anzupassen. Nun lassen wir die so entstandene Sauce bei sehr kleiner Hitze einkochen, immer wieder umrühren, denn der Zucker neigt dazu, sich am Topfboden abzusetzen und anzubrennen - das sollte aber vermieden werden. Nach gut 30 - 40 Minuten ist die Sauce fertig. Zu guter Letzt noch mit buntem Pfeffer abschmecken. Es darf ruhig eine etwas pikant-scharfe Note dabei herauskommen, aber das kann jeder seinem eigenen Gusto anpassen.
Nun kommen wir zu dem Burger „Deluxe“:
Die Steaks sollten etwa die Größe von 5 x 8 cm haben oder 10 x 8 cm. Pro Person rechne ich zwei Steaks. Ich verabscheue es, ein Fleisch zu klopfen oder durch den Steaker zu jagen. Gut, wenn keine gute, abgehangenen Qualität zu bekommen ist, bleibt einem nichts anderes übrig - man will ja das Fleisch noch mit den Zähnen im Mund zerteilen können. Aber wenn nicht unbedingt erforderlich, sollte das Fleisch so belassen werden wie es das Tier hergibt.
Auch unterstelle ich mal, dass das Fleisch vom Schlachter fachgerecht gegen die Faser geschnitten wurde; zu all diesen Themen komme ich ein anderes Mal.Gut, die Steaks auf den Grill oder - wenn nicht vorhanden - in die beschichtete Pfanne legen und von beiden Seiten jeweils 2-3 Minuten anbraten. Sobald Fleischsaft an der Oberseite austritt, ist das Steak „medium“. Wenn keine Feuchtigkeit mehr austritt, ist es „well done“ oder durch. Alles was danach kommt ist für mich ungenießbar!
Das Toastbrot kurz antoasten, mit Erdnussbutter bestreichen und ebenfalls etwas von der Barbecue-Sauce darauf streichen. Nun legen wir ein kleines Steak auf die Tellermitte, darauf das Toastbrot und darauf das zweite Steak. Dann auf den kleinen Turm noch etwas Feldsalat oder Rucola. Rechts und links von dem Edel-Burger setzen wir noch eine Linie unserer Barbequesauce und als I-Tüpfelchen noch eine gegrillte oder in der Pfanne erwärmte Cocktailtomate. Mmmh – lecker!
So, und wer jetzt noch nicht satt ist, für den gibt es noch die Blätterteigpastete mit Manchego Käse und aromatisiertem Olivenöl. Aber das Rezept erhalten Sie beim nächsten Ma(h)l!
Charly_GCGlücklich ist, wer vergisst, was man bei McDonald's isst.Kuno Klabotschke alias Klaus Klages (*1938),deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalender-Verleger