Samstag, 1. Mai 2010

Sangría - Das Original. ¡ A su salud !


Bild von: Stockfood.de ©


Endlich! Es wird wärmer in deutschen Gefilden - auf Gran Canaria sowieso - und die Biergärten und Terrassen der Weinlokale füllen sich langsam aber sicher wieder mit Leben. Adieu Tristesse!
Was sagte mein Hausarzt noch vor ein paar Tagen? „Herr D!, (…) und vergessen Sie nicht, mindestens drei Liter am Tag zu trinken!“ Diesen gut gemeinten Ratschlag gebe ich an Sie/Euch in Form eines Rezepts der original spanischen Sangría weiter. ;-)

Anmerkung: Vorsicht bei exzessivem Genuss! Dieses Gebräu ist äußerst süffig und daher nur mit Bedacht zu genießen! Das kann ich aus eigener Erfahrung so weitergeben. *hicks*
Es droht am nächsten Tag ein tierischer Kater.

Zutaten
6 cl Cointreau
2 Flaschen Rioja-Rotwein
1-2 Zimtstangen
Zucker (nicht zu viel!)
2 cl Zitronensaft
Orangensaft
3 Orangen, in dünnen Scheiben oder Stücken
1 Limette, in dünnen Scheiben oder Spalten
2 Pfirsiche, in Stücken
evtl. noch 1 Apfel, in Stücken

Zubereitung
Alles miteinander verrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Kühl stellen und durchziehen lassen. Danach mit Sekt oder – wem die Sangría (span.; wörtlich „Aderlass“, von sangre = „Blut“) zu stark wird – mit Mineralwasser und je nach Geschmack mehr oder weniger frisch gepresstem O-Saft aufgießen. Fertig! Mit Eiswürfeln servieren.

Na, dann „Prost!“ - ¡ Salud !


Man kann trinken und trinken und trinken ... und wird einfach nicht für voll genommen!
Gast in einer deutschen Kneipe auf Gran Canaria

Samstag, 17. April 2010

Neues traumhaftes Video von Gran Canaria

¡ Hola Gran-Canaria-Fans !

Soeben habe ich ein tolles Video mit wunderschönen Bildern bei YouTube entdeckt. Die Sequenzen sind mit Musik untermalt; also unbedingt die Boxen - sofern vorhanden - einschalten!

¡ Hasta luego ! Bis demnächst.


Donnerstag, 15. April 2010

¡ Vamos Tapas ! Fischfilet auf Rösti mit Sauce Tartare



Zutaten

Pangasiusfilet
Kartoffeln
Butter
Salz
Weißer Pfeffer
Öl

Das Rezept für die Sauce Tartare finden Sie in dem Posting „VIP-Tour-Menü: Roastbeef mit kanarischen Schmorkartoffeln und Sauce Tartar“ in der Kategorie Charlys VIP-Tour-Menue.

Schreibweise: Die französische Schreibweise ist eindeutig „Sauce Tartare“ oder auch „Sauce à la Tartare“. Auf Speisekarten deutscher Gourmet-Restaurants ist zudem die Rechtschreibung „Sauce Tartar“ ohne e durchaus gebräuchlich.
Erstmals aufgezeichnet wurde diese Sauce von Alexandre Dumas in seinem Grand Dictionnaire de la Cuisine, der 1873 nach seinem Tod herausgegeben wurde.


Zubereitung

Wenn man es bei Licht betrachtet, ist dieses Gericht an Einfach-
heit kaum zu schlagen. Einzig umgibt den Rösti immer ein gewisser Nimbus des Problematischen, aber dem werde ich gleich entgegenwirken.

So dann frisch ans Werk! Eine grobe Küchenreibe brauchen wir als Arbeitsgerät.
Logisch! Als Erstes die Erdäpfel schälen; pro Kopf rechne ich zwei mittelgroße Kartoffeln. Diese dann auf der Reibe in eine Schüssel reiben, die Kartoffelspäne mit Salz und Pfeffer würzen und einen Moment ruhen lassen. Keine Angst mit dem Salz; es sollte schon etwas mehr sein als nur eine Prise!

Die schweizerische Aussprache lautet «Rööschti» – also mit betontem, langem «ö», und «sch» statt des kurzen «s». Statt «Rösti» ist daher vereinzelt die Schreibweise «Röschti» zu finden.

Nun stellen wir eine Pfanne aufs Feuer und geben einen Klacks Butter und einen winzigen Schuss Öl hinein. Sobald die Butter geschmolzen ist, die Flamme klein stellen. Das ist der wichtigste Punkt bei unserer problemlosen Röstiproduktion. Die Kartoffelraspeln sollten in der Zwischenzeit Wasser gezogen haben. Eine handvoll Raspeln in beide Hände nehmen und kräftig zwischen ihnen auspressen. Je mehr Wasser herausgepresst wird, desto besser! Nun die Raspeln zwischen den Händen schon etwas in Pufferform – sprich: flachgedrückt - bringen und in die heiße Butter legen. Vorsicht - nicht verbrennen!! Ebenfalls noch weiter in der Pfanne platt drücken. Für diejenigen mit nicht soviel Erfahrung empfiehlt sich die Verwendung eines Esslöffels, denn man hat sich schnell verbrannt. Nun legen wir noch das trockengetupfte und mit Salz und Pfeffer gewürzte Fischfilet auf den Rösti und harren der Dinge, die da kommen sollen, denn Geduld ist gefragt.

Nach fünf Minuten sollte der Rösti auf der Bratseite eine gute Röstung aufweisen, und der Fisch müsste auch schon leicht angegart sein. Sollte die Bratseite noch nicht kross sein, so kann man kurzfristig die Hitzezufuhr erhöhen. Aber Achtung, dass die Butter nicht verbrennt! Nun können wir den Rösti mit dem Pfannenheber wenden und den Fisch separat beidseitig gar braten. Abschließend servieren wir den den Fisch auf dem Rösti liegend und dazu die Sauce Tartare.

¡ Buen provecho ! Guten Appetit! ä
Charly_GC

Was nütze es dem Fisch, wenn er reden könnte, wo ihn doch jede Gesellschaft frisst?
Brana Crncevic (*1923), serb. Aphoristiker

Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund

Obwohl mein lieber Freund Charly_GC so gar nicht mit diesem Posting einverstanden sein wird, setze ich mich einfach mal darüber hinweg und veröffentliche es trotzdem. ¡ Perdón, mi amigo Charly !
Sollte das Wetter endlich mal mitspielen, ist bald Erdbeerzeit in deutschen Landen angesagt. Auf Gran Canaria gibt es Erdbeeren das ganze Jahr über, wenn auch stark verwässert und damit recht geschmacksneutral. *frech grins*


In den Untiefen des World Wide Web habe ich ein Liebesgedicht in Form eines Graffitis entdeckt, das mich zutiefst beeindruckt hat und zudem noch in diese Jahreszeit passt. Voilà, hier ist Poesie par excellence!



Fotocollage von Julia Weimar © auf http://www.pixelio.de/

Eine Ballade für ein Mädchen namens Yssabeau

Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund,
ich schrie mir schon die Lungen wund
nach Deinem weißen Leib, du Weib.
Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht,
da blüht ein schöner Zeitvertreib
mit Deinem Leib die lange Nacht.
Da will ich sein im tiefen Tal
Dein Nachtgebet und auch Dein Sterngemahl.
Im tiefen Erdbeertal, im schwarzen Haar,
da schlief ich manches Sommerjahr
bei Dir und schlief doch nie zuviel.
Ich habe jetzt ein rotes Tier im Blut,
das macht mir wieder frohen Mut.
Komm her, ich weiß ein schönes Spiel
im dunklen Tal, im Muschelgrund...
Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund.

Die graue Welt macht keine Freude mehr,
ich gab den schönsten Sommer her,
und Dir hats auch kein Glück gebracht;
hast nur den roten Mund noch aufgespart,
für mich so tief im Haar verwahrt...
Ich such ihn schon die lange Nacht
Im Wintertal, im Aschengrund...
Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund.

Im Wintertal, im schwarzen Beerenkraut,
da hat der Schnee sein Nest gebaut
und fragt nicht, wo die Liebe sei,
Und habe doch das rote Tier so tief
erfahren, als ich bei Dir schlief.
Wär nur der Winter erst vorbei
und wieder grün der Wiesengrund!
...ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund.

An eine Betonwand gekritzeltes Graffiti eines gewissen François Villon,
angelehnt an den Song "Erdbeermund" der Gruppe "Subway to Sally"

Montag, 12. April 2010

Hipp, hipp, hurra! Der 100. Fan ist da.

"Auf in den Kampf, Torero! Werde Mitglied im Fanclub."
So habe ich die Headline über den Thumbnails unserer regelmäßigen Leser formuliert.
Mit H. Betz haben wir die Hundert voll - sollte sich in naher Zukunft kein Fan von "Charlyssimo" wieder verabschieden. ;-)

Danke an alle, die uns bisher die Treue gehalten haben,
obwohl ich noch immer eher selten online bin. ¡Gracias!
mit sonnigen Grüßen von Charly

Nachtrag vom 29. April 2010: Herzlichst willkommen seien an dieser Stelle auch Nr. 101 Copperhead und die 102 Ismiwurszt; Shoushou von Shoushous Welt (103) und die 104. Leserin im Fanclub: Frau Jutta von Hennigs (ohne Bild und eigene Website). Super - vier neue Leser an nur EINEM Tag! *freu* Danke, Coco!


El-Faro-Feuerwerk (Lopesan Grand Hotel "Costa Meloneras", GC 2007)

Montag, 8. März 2010

Brandaktuell: La Fura dels Baus gastiert im Ruhrpott

Liebe Leser von "Charlyssimo - Das Gran-Canaria-Magazin",

aus gegebenem Anlass weise ich Sie/Euch nochmals auf ein kulturelles Highlight der Superlative im Mai 2010 hin.

Ruhr.2010 proudly presents: La Fura dels Baus!



Bitte lesen Sie/lest dazu mein Posting "Grandioses spanisches Theater - Das Frettchen der Mülldeponie in Duisburg" in der Kategorie "La Fura dels Baus"!

Ich wünsche Ihnen/Euch ein schönes Wochenende. ¡Hasta luego!

La Fura dels Baus, Collage, 500 x 150 cm, 2000

Samstag, 6. März 2010

Heute schon gelacht bis der Arzt kommt?

Off-Topic Blogger

Okay, ich gebe mich geschlagen! *frech grins*

Nachdem ich einen Kommentar meiner Blogger-Kollegin Coco mit einem Arztwitz beantwortet habe, der rein gar nichts mit unserem Leitthema "Gran Canaria" gemeinsam hat, verlinkte sie mein dazu-
gehöriges Posting "Hipp, hipp, hurra! Der 100. Fan ist da." auf ihrem Blog "Momente aus meinem Alltag". Und da der Joke eingeschlagen ist wie eine Bombe, veröffentliche ich ihn an dieser Stelle einfach mal für alle diejenigen von Euch, die Cocos Website (noch!) nicht kennen. ;-)

Schönes Wochenende!


Sitzen ein HNO-Arzt, ein Augenarzt, ein Urologe und ein Gynäkologe in der Kneipe.

Steht der HNO-Arzt auf uns sagt: "Ich gehe, wir hören voneinander!"

Sagt der Augenarzt: "Ich komm mit. Wir sehen uns!"

Dann steht der Urologe auf und sagt: "Ich verpiss mich auch!"

Ruft der Gynäkologe hinterher: "Grüßt Eure Frauen. Ich schau mal wieder rein!"




Und weil es so schön ist - gleich noch etwas Futter für Eure Lachmuskeln!
Man beachte die gelbe Pfütze an den Pantoffeln des zahnlosen Opas. ;-)

Post scriptum:
Ach, noch etwas! Mehr zum Thema Urologie bzw. Andrologie findet Ihr in diesem Posting bei "s.a.m. online". *schlapp lach*